Mehr Endzeit

Schweizer scheinen sich gerade vermehrt mit dem Thema Endzeit zu beschäftigen. Auch Zep (Titeuf, Paris 2119) hat sich damit auseinandergesetzt, wie die Menschheit zur Vernunft gebracht werden könnte. Der Genetiker Prof. Frawley hat im Genom der Bäume eine neue Sequenz entdeckt, die das letzte Mal kurz vor dem Verschwinden der Dinosaurier gebildet worden ist. Seine Befürchtungen kosten ihn seine Stelle und sein Ansehen, aber er forscht weiter, zu spät und zu vorsichtig, wie seine Praktikanten und Praktikantinnen schon bald feststellen müssen.

Nach den vielen wunderbaren Schmuddeligkeiten, die wir mit Titeuf, Esmera und der Happy…-Reihe von Zep bekommen haben, versucht sich unser Lieblings-Genfer nun mit ernsthaften Themen. Ruhig und vermeintlich Kleinräumig, aber trotzdem wackelt es in den Grundfesten.

 

Zep: The End. Schreiber und Leser, 2020.

Einbändig, sFr 29.-