Sandman und das Sandman-Universum

Sandman und das Sandman-Universum

Fantasie und Wahnsinn, Märchen und Gruselgeschichten, uralte Götter und ewigwährende Fragen. Diese Reihe hat einfach alles.

Ja, der Zeichnungsstil ist für mich gewöhnungsbedürftig, aber er macht im Gesamtkunstwerk des Sandman-Universums einfach auch Sinn. Jede Geschichte ist von einer anderen Person illustriert. Dream, der Herrscher des Traumlandes kommt in allen Geschichten vor, als «Herr dessen, was nicht ist, nie war und nie sein wird». Die einzelnen Geschichten spielen mal im uralten Afrika, mal im alten Griechenland, mal im Amerika der 90iger Jahre und an vielen weiteren Orten und Zeiten. Die verschiedenen Zeichnungsstile unterstreichen die Ewigkeit und Unendlichkeit des Stoffes der Geschichten, denn verschiedene Menschen aus verschiedenen Kulturen berichten anders über den Gott des Traumes und seine Geschwister, Death (Tod), Destiny (Schicksal), Destruction (Zerstörung), Desire (Verlangen), Despair (Verzweiflung) und Delirium (Wahnsinn).

Für Liebhaber von düsteren, philosophischen und fantasievollen Geschichten – Neil Gaimann erzählt einfach wunderbare Geschichten – bei denen Konzepte, Ideen und Stoffe für Denkanstösse oft wichtiger sind, als eine lineare Story von A nach B.

Seit diesem Jahr kommen auch wieder neue Geschichten aus dem Sandman-Universum heraus. Allen voran «Lucifer» Band 1, der – nun nicht mehr von Neil Gaiman geschrieben aber auf seinem Universum basierend – eine gelungene Fortsetzung in diesem wunderbaren Universum darstellt.

Eine Comic-Empfehlung von Nina

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